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Caritas Düsseldorf übernimmt Vorsitz der liga wohlfahrt

Gockel-Gerber_Warden

Im Jahr 2026 liegt der Vorsitz der liga wohlfahrt düsseldorf beim Caritasverband Düsseldorf e.V. Mit der Übernahme dieser Aufgabe wechselt die Koordination des Verbundes turnusgemäß innerhalb der Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände. Die Vorstandsvorsitzende der Caritas Düsseldorf, Anna Gockel-Gerber (auf dem Foto rechts zu sehen), folgt auf die Düsseldorfer Marion Warden (links), Vorstandsvorsitzende der AWO Düsseldorf, die die Sprecherrolle im vergangenen Jahr wahrgenommen hatte. Heute fand die traditionelle Übergabe der "Eule" statt, die für "weise Entscheidungen" steht und den Sprecherwechsel symbolisiert.

Mit Blick auf die neue Aufgabe betonte Anna Gockel-Gerber: 
„Die liga wohlfahrt düsseldorf steht für gelebte Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung. Als Sprecherin möchte ich dazu beitragen, die gemeinsamen Positionen der Verbände sichtbar zu machen und den Dialog mit Politik und Verwaltung weiter zu stärken. Gerade in einer Zeit wachsender sozialer Spannungen braucht es stabile Rahmenbedingungen für die soziale Arbeit. Dafür setzen wir uns mit Nachdruck ein – insbesondere auch in den Bereichen Migration, Integration und demokratische Bildung.“

Die liga wohlfahrt düsseldorf ist ein Zusammenschluss von sechs zentralen Akteuren der freien Wohlfahrtspflege in der Landeshauptstadt: der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf, dem Caritasverband Düsseldorf, dem Paritätischen Düsseldorf, dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Düsseldorf, der Diakonie Düsseldorf sowie der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Gemeinsam vertreten sie die Interessen der sozialen Arbeit in der Landeshauptstadt und wirken an der Weiterentwicklung sozialer Infrastruktur mit.

Täglich erreichen die Angebote der Wohlfahrtsverbände Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Sie richten sich unter anderem an Kinder und Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf, an Geflüchtete und Migrant:innen sowie an Jugendliche und Erwachsene ohne berufliche Perspektive. Ziel ist es, Teilhabe zu ermöglichen und soziale Ausgrenzung zu verhindern.

Die Sprecherfunktion der liga wohlfahrt düsseldorf rotiert jährlich zwischen den beteiligten Verbänden.